Genealogien von patrilinearen Oblasser Linien ausgehend von den Höfen auf dem Oblassberg in St. Johann im Walde in Osttirol.

Auf dieser Seite zeige ich meine bisherigen Forschungsergebnisse zu verschiedenen Stammbäumen der Oblasser. Im Prinzip habe ich jede Person, die mir in Kirchenmatriken, Totenbildern, diversen Rechercheseiten und im Internet untergekommen ist, erfasst und in das "System" eingeordnet.
Das Resultat sind bisher um die 2000 Individuen. Das Ganze endet aus Datenschutzgründen relativ abrupt um etwa 1920.
Der Name Oblasser geht höchstwahrscheinlich auf den slavischen Flurnamen Oblass zurück, der mit "ob lazb", entlang der Rodung, oder evtl "ob plazb", entlang des Lawinenstrichs aus dem urslawischen übersetzt werden kann.
Die Matreier Kirchenbücher wurden schon während des Konzils von Trient 1545 - 1663 angelegt, somit wurde eine Suche bis ins Jahr 1558 zurück möglich, andere z.B. im Zillertal erst später.
Erleichternd kommt auch hinzu, dass der Name Oblasser, bzw. die Hofbezeichnung auf Oblas, it Oblas, zu Oblaß in den mehr oder weniger gut leserlichen Kirchenbuchseiten relativ leicht aufzufinden ist.
In St. Johann im Walde werden Niedrist (Hnr. 17), Obryst (der Öberste Bauernhof, heute Hnr. 19) und Oblaß (heute Hnr. 18) schon 1567 voneinander unterschieden. Um 1750 trennt man Oblaß namentlich in Inneroblaß - interiori, Hausnummer 16! und Ausseroblaß - exteriori. Evtl. unterscheidet man dadurch Oblaß vom Öbersten oder es gab noch einen anderen Hof.
Datumsangaben die mit ca. versehen sind, sind entweder aus den Altersangaben der Todesmatrike (sehr vage) rückgerechnet, oder mit 20 Jahren für den Zeitraum von Geburt zur Hochzeit angenommen.


PFAD: oblasser


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