Genealogien von patrilinearen Oblasser Linien ausgehend von den Höfen auf dem Oblassberg in St. Johann im Walde in Osttirol.

Der Name Oblasser geht höchstwahrscheinlich auf den slavischen Flurnamen Oblass zurück, der mit "ob lazb", entlang der Rodung, oder evtl "ob plazb", entlang des Lawinenstrichs aus dem urslawischen übersetzt werden kann. Die slawische Besiedelung der Gegend fand um etwa 700 n Chr. statt. Die Recherche der Personen fand über die online verfügbaren Kirchenmatriken der Gemeinden Matrei in Osttirol (Windisch-Matrei), St.Johann im Walde, Ainet, Schlaiten, Lienz und Oberlienz statt. Die Matreier Kirchenbücher wurden schon während des Konzils von Trient 1545-1663 angelegt, somit wurde eine Suche bis ins Jahr 1558 zurück möglich. Erleichternd kommt auch hinzu, dass der Name Oblasser, bzw. die Hofbezeichnung auf Oblaß, auf Oblas, zu Oblaß in den mehr oder weniger gut leserlichen Kirchenbuchseiten relativ leicht aufzufinden ist. Obryst (der Öberste Bauernhof, Sankt Johann im Walde Nr. 19) und Oblaß (Sankt Johann im Walde Nr. 18) werden schon 1567 voneinander unterschieden. Um 1700 trennt man Oblaß namentlich in inner (interiori) Oblass und ausser (exteriori) Oblaß. Evtl. unterscheidet man dadurch Oblaß vom Öbersten.
Alle Datumsangaben die mit ca. versehen sind, sind entweder aus den Altersangaben (immer etwas vage) der Todesmatrike rückgerechnet, oder mit 20 Jahren für den Zeitraum von Geburt zur Hochzeit angenommen. Klicken Sie einzelne Zeilen an, um den jeweiligen Baum zu verkleinern.




@ alle Rechte bei den jeweiligen Inhabern.
Danke an Werner Kopp und Christa Steiner. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich die Daten wohl in ein richtiges Genealogieprogramm übertragen müssen, bis dahin:
Ergänzungen, Verbesserungen, Fragen, Anregungen, Transkriptionen und Korrekturen bitte an wolfgang@oblasser.at